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Gemeinsam gestaltet: Wiens neuer inklusiver Fahrrad- und Rollstuhlpark am Wienerberg

Zwei Frauen im Rollstuhl
©Drew/stock.adobe.com

Ein Ort für alle – inspiriert von jungen Ideen

Am Wienerberg ist ein außergewöhnlicher Bewegungspark entstanden, der sowohl Menschen mit als auch ohne Mobilitätseinschränkung offensteht. Auf Initiative junger Wiener*innen wurde das Siegerprojekt der Kinder- und Jugendmillion der Stadt Wien realisiert – in direkter Nähe zum bestehenden Sportplatz „In der Gruam“. Der neue Park erweitert das sportliche Angebot um eine naturnahe Anlage für Rollstühle und Fahrräder, die zum gemeinsamen Training und zur Begegnung einlädt.

Aus Sicht von Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky zeigt das Projekt deutlich, wie eine aktive Mitgestaltung der Stadt durch Bürger*innen zu einer höheren Lebensqualität für alle beitragen kann. Dabei sei es entscheidend, vorhandene Grünflächen sinnvoll zu nutzen und durch nachhaltige Materialien – wie das hier eingesetzte Holz – auch einen bewussten Naturbezug zu schaffen.

Bezirksvorsteher Marcus Franz sieht in der neuen Anlage eine Fortsetzung der inklusiven Angebote, wie sie bereits mit dem Rollstuhlkarussell im Walter-Kuhn-Park begonnen wurden. Der neue Park sei ein weiterer Schritt auf dem Weg zu mehr Barrierefreiheit, der unterstreiche, wie ernst Wien die Bedürfnisse aller Bürger*innen nimmt – unabhängig von körperlichen Voraussetzungen.

Auch Lukas Burian, Jugendsprecher von NEOS Wien, hebt hervor, dass hier ein deutliches Zeichen für echte Beteiligung gesetzt wurde. Die Idee zum Park sei aus der jungen Bevölkerung selbst gekommen, und ihre Umsetzung zeige, dass ihre Stimmen in der Stadtpolitik nicht nur gehört, sondern auch ernst genommen würden.

Umweltfreundlich, inklusiv und durchdacht

Die Gestaltung der Anlage wurde bewusst naturnah gewählt: Der Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien entschied sich für Holzbahnen für Rollstuhlfahrende sowie für eine Fahrradstrecke aus Erde, Lehm und Splitt – eine nachhaltige und asphaltfreie Variante im Stil eines Pumptracks.

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Der Park ist in drei Schwierigkeitsgrade unterteilt und richtet sich so sowohl an Anfänger*innen als auch an Fortgeschrittene. Sämtliche Stationen können umfahren werden, was die gesamte Strecke auch für weniger Geübte zugänglich macht. Eine zentrale Holzplattform dient als gemeinsamer Startpunkt und bietet Raum für Austausch und gemeinsames Üben.

Begleitende Maßnahmen wie neue Wege, Sitzgelegenheiten, ein modernisierter Trinkbrunnen und frisch gepflanzte Bäume runden das inklusive Bewegungsangebot ab.

Kinder gestalten ihre Stadt aktiv mit

Die Kinder- und Jugendmillion der Stadt Wien ermöglicht jungen Menschen, ihre Ideen für eine lebenswertere Umgebung umzusetzen. Finanziert durch die Stadt und organisiert von der Koordinationsstelle „Junges Wien“ bei WIENXTRA, wird hier echte Mitbestimmung gelebt. Laut Bettina Schwarzmayr, stellvertretende Geschäftsführerin von WIENXTRA, belegen Projekte wie dieser Park eindrucksvoll, dass die Beiträge von Kindern und Jugendlichen keine bloßen Wunschträume seien, sondern realisierbare Vorschläge, die die Stadt nachhaltig verbessern.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Wien / Veröffentlicht am 07.08.2025

Verfasst von Nima