Der 45. Ötztaler Radmarathon präsentiert sich 2026 noch digitaler, emotionaler und nahbarer. Neben der sportlichen Herausforderung über vier Alpenpässe stehen in diesem Jahr ein umfangreiches TV-Angebot, ein eigener Podcast, eine App und persönliche Rennvideos für die Teilnehmenden im Mittelpunkt.
Am 30. August richtet sich der Blick der internationalen Radsportszene wieder nach Sölden. Zum 45. Mal führt der traditionsreiche Radmarathon über Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch. Auf 227 Kilometern und 5.500 Höhenmetern stellen sich Radsportlerinnen und Radsportler aus zahlreichen Ländern einer der bekanntesten Herausforderungen im alpinen Amateur-Radsport.
Auch Ex-WorldTour-Profi Toni Palzer wird erstmals beim Ötztaler Radmarathon an den Start gehen. Sein Ziel ist ebenfalls das begehrte Finisher-Trikot, das in der ersten Live-Sendung des ÖRM TV präsentiert wird.
ÖRM TV begleitet das Rennen live
Mit einem deutlich ausgebauten Medienangebot will der Ötztaler Radmarathon Fans und Interessierte noch näher an das Geschehen bringen. Das ÖRM TV begleitet die Veranstaltung mit mehreren Sendungen. Höhepunkt ist eine rund 15-stündige Live-Übertragung am Renntag direkt aus Sölden und von der Strecke.
Geplant sind Live-Schalten von den Alpenpässen, Stimmen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Interviews aus dem Studio. Dadurch sollen Zuschauerinnen und Zuschauer umfassende Eindrücke vom Rennverlauf, der Atmosphäre und den besonderen Momenten des Tages erhalten.
Die erste Ausgabe des ÖRM TV wird am 15. Juli um 18.00 Uhr ausgestrahlt. Dabei steht unter anderem die Präsentation des diesjährigen Finisher-Trikots im Mittelpunkt. Dominic Kuen erklärte, dieses Trikot sei für die Starterinnen und Starter jedes Jahr eine der größten Überraschungen. Er hoffe, dass das neue Design erneut gut ankomme.
Weitere Sendungen folgen am 12. August ab 18.00 Uhr sowie am 28. August ab 18.30 Uhr. In diese Ausgabe ist auch die Siegerehrung des Bike4Help Prologs eingebunden. Am 29. August wird ab 18.00 Uhr das Fahrerbriefing übertragen. Die große Live-Berichterstattung am 30. August beginnt bereits um 6.15 Uhr.
Podcast liefert Tipps zu Training und Strategie
Auch vor dem Renntag bleibt die Community des Ötztaler Radmarathons eng eingebunden. Im Podcast „Ride Hard & Dream On“ sprechen Profis, Trainerinnen und Trainer sowie erfahrene Finisher über zentrale Themen der Vorbereitung.
Dazu gehören Training, Ernährung, Materialwahl und Rennstrategie. Mehr als 25 Folgen sind bereits auf gängigen Podcast-Plattformen wie Spotify und Apple Podcast verfügbar. Zusätzlich gibt es den Podcast als Videoversion auf YouTube.
Persönliches Rennvideo für alle Starter
Ein besonderes digitales Angebot richtet sich direkt an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Alle Starterinnen und Starter erhalten kostenlos ein individuell zugeschnittenes Video ihres Rennens.
Dabei spielt es keine Rolle, ob sie das Ziel erreichen oder nicht. Kameras entlang der Strecke halten persönliche und emotionale Momente fest. Die Videos können anschließend einfach über soziale Medien geteilt werden.
ÖRM-App macht das Rennen digital erlebbar
Die ÖRM-App ergänzt das digitale Angebot rund um den Radmarathon. Sie richtet sich nicht nur an die Teilnehmenden, sondern auch an Familien, Freundinnen, Freunde und Begleitpersonen.
Die App bietet aktuelle Informationen zur Veranstaltung, Push-Nachrichten bei kurzfristigen Änderungen, Live-Ranglisten sowie GPS-Tracking. So lässt sich verfolgen, wo sich einzelne Radsportlerinnen und Radsportler gerade auf der Strecke befinden.
Mehr als 1.300 Helferinnen und Helfer im Einsatz
Der Ötztaler Radmarathon wäre ohne das Engagement zahlreicher Menschen im Hintergrund nicht möglich. Mehr als 1.300 Helferinnen und Helfer tragen jedes Jahr dazu bei, dass die Veranstaltung reibungslos ablaufen kann.
OK-Chefin Heike Klotz betonte, diese Menschen seien oft nicht im Rampenlicht, aber für den Erfolg des Radmarathons unverzichtbar. Der Ötztaler Radmarathon lebe nicht nur von sportlichen Spitzenleistungen. Künftig sollen deshalb auch emotionale Geschichten, bislang wenig sichtbare Einblicke und die Alltagsheldinnen und Alltagshelden der Veranstaltung stärker gezeigt werden.
Zum sogenannten Dream Team gehören unter anderem Helferinnen und Helfer beim Aufbau, Kuchenbäckerinnen und Kuchenbäcker, Streckenposten, Vertreterinnen und Vertreter von Blaulichtorganisationen, Mitarbeitende an den Labestationen und viele weitere Beteiligte.
Mehr Sichtbarkeit für Frauen beim Radmarathon
Ein wichtiges Ziel des Organisationsteams ist es, noch mehr Frauen für den Ötztaler Radmarathon zu gewinnen. Der Frauenanteil ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und erreichte zuletzt einen neuen Höchststand.
Heike Klotz erklärte, Frauen seien in allen Sportarten und Leistungsklassen zu außergewöhnlichen Leistungen fähig. Dennoch hätten viele noch Respekt davor, beim Ötztaler Radmarathon zu starten. Deshalb solle ihre Sichtbarkeit bei der Veranstaltung weiter erhöht werden.
Dazu gehören Maßnahmen wie gleichgeschlechtliche Startplatz-Übertragungen. Damit soll sichergestellt werden, dass reservierte Startplätze für Frauen auch tatsächlich wieder von Frauen übernommen werden. Klotz ermutigte Frauen ausdrücklich, sich die Teilnahme zuzutrauen.
Nachhaltigkeit bleibt fester Bestandteil
Auch beim Thema Nachhaltigkeit setzt der Ötztaler Radmarathon seinen bisherigen Kurs fort. Als Partnerevent von Green Events Austria steht eine möglichst umweltfreundliche Umsetzung der Veranstaltung im Fokus.
Dominic Kuen erklärte, dass auch in diesem Jahr wieder Elektrofahrzeuge auf der Strecke eingesetzt werden. Gleichzeitig werde die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiter ausgebaut. Mittlerweile verkehren Busse im Ötztal im Halbstundentakt.
Darüber hinaus arbeitet die Veranstaltung verstärkt mit regionalen Partnern und Produzenten zusammen. Nachhaltige Starterpakete, kurze Transportwege, regionale Verpflegung und ein umfassendes Mehrwegbechersystem sollen die Umweltbelastung weiter reduzieren.
Das Ziel besteht darin, den ökologischen Kreislauf der Veranstaltung Schritt für Schritt weiter zu schließen und Nachhaltigkeit in allen Bereichen selbstverständlich mitzudenken.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Land Tirol/Veröffentlicht am 15.07.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.