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Tierschutzbildung für Kinder: Das „Wiener Tierprofi Heimtiere“-Heft

Mödchen mit Hund
©rohappy/stock.adobe.com

Viele Kinder im Volksschulalter wünschen sich ein eigenes Haustier. Oft ist ihnen jedoch noch nicht bewusst, welche Verantwortung und welcher Aufwand mit der Haltung eines Tieres verbunden sind. Um frühzeitig Aufklärung zu leisten, stellt die Stadt Wien seit vielen Jahren allen Schüler*innen der dritten Volksschulstufe das kostenlose Heft „Wiener Tierprofi Heimtiere“ zur Verfügung – rechtzeitig vor dem Welttierschutztag. Darin finden sich zahlreiche kindgerechte Informationen und Tipps zur verantwortungsvollen Haltung von Heimtieren. Das Magazin wird regelmäßig an aktuelle Entwicklungen angepasst, sodass auch Themen wie Qualzucht oder der Umgang mit Tieren in sozialen Medien altersgerecht behandelt werden.

Seitens der Stadt wird betont, dass Tierschutz alle betrifft und bereits im Kindesalter beginnen sollte. Dabei gehe es um Empathie, um das Verständnis für die Bedürfnisse anderer Lebewesen und um Rücksichtnahme auf Schwächere. All diese Aspekte seien ein wichtiger Beitrag zu einem positiven Miteinander von Mensch und Tier.

Auch das Veterinäramt hebt hervor, dass Kinder als Multiplikatoren wirken können: Sie tragen das erworbene Wissen in ihre Familien und ihr soziales Umfeld. Ein besseres Verständnis für Tiere helfe nicht nur den Tieren selbst, sondern bereichere auch das Leben von Kindern und Erwachsenen. Besonders hervorgehoben wird, dass das Heft bereits über 190.000 Kinder und deren Familien erreicht hat.

Bei der Entwicklung der Inhalte bringen Fachleute aus Forschung und Praxis ihr Wissen ein. Die kindgerechte Umsetzung erfolgt durch den Verein „Tierschutz macht Schule“. Neben dem Schülerinnenheft gibt es auch ein Begleitheft für Lehrkräfte, das die Integration in den Unterricht erleichtert. Darüber hinaus bietet der Verein pädagogisch geprüfte Lehrmaterialien, Vorträge, Broschüren sowie Fortbildungen und Kurse für Lehrerinnen an.

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Weitere Informationen sind unter www.tierschutzmachtschule.at zu finden.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Wien/ Veröffentlicht am 07.09.2025

Verfasst von Nima