Zum Europäischen Tag der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai stellt das Team Vielfalt der Stadt Salzburg die kostenlosen „Inklusiven Stadtführungen 2026“ vor. Unter dem Leitgedanken, Salzburg aus neuen Blickwinkeln zu entdecken, begleiten Menschen mit Behinderungen durch die Stadt und vermitteln ihre ganz persönliche Sicht auf Salzburg.
Die Rundgänge zeigen, auf wie unterschiedliche Weise die Stadt wahrgenommen werden kann – etwa mit Hörbehinderung, im Rollstuhl, mit Down-Syndrom oder ohne Sehvermögen. Das Angebot richtet sich an Menschen mit und ohne Behinderungen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich.
Stadträtin Andrea Brandner erklärt, Inklusion bedeute, dass alle Menschen die Stadt gleichberechtigt erleben und mitgestalten können. Die inklusiven Stadtführungen würden neue Perspektiven eröffnen und sichtbar machen, wie bereichernd Vielfalt für Salzburg sei.
Auch Behindertenbeauftragter Peter Ebner hebt hervor, dass es sich bei den inklusiven Stadtführungen um ein besonderes Angebot der Stadt Salzburg handle. Besucherinnen und Besucher könnten vertraute Orte neu entdecken und Sichtweisen kennenlernen, die im Alltag häufig zu wenig Beachtung fänden. Geleitet würden die Führungen von Menschen mit Behinderungen.
Auftakt am 13. Mai: Salzburg anders hören
Den Beginn macht am Mittwoch, 13. Mai 2026, um 17 Uhr die Führung „Salzburg anders hören“. Treffpunkt ist der Bürgerspital-Admonter Hof beim Spielzeugmuseum. Biggi Wintersteller und Reinhard Grobbauer vom Gehörlosenverband Salzburg führen durch die Salzburger Innenhöfe. Die Tour wird in österreichischer Gebärdensprache angeboten und von Gebärdensprachdolmetscherinnen und -dolmetschern ins Deutsche übertragen.
Weitere Termine im Überblick
Am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 17 Uhr steht „Salzburg anders rollen“ auf dem Programm. Treffpunkt ist der Marko-Feingold-Steg an der Ecke Hotel Sacher auf der rechten Salzachseite. Christian Namberger zeigt im Rollstuhl seine persönlichen Lieblingsorte in Salzburg. Wer möchte, kann die Strecke ebenfalls im Rollstuhl erleben. Für Gäste werden Rollstühle zur Verfügung gestellt.
Weiter geht es am Dienstag, 2. Juni 2026, um 17 Uhr mit „Salzburg anders fühlen“. Treffpunkt ist Schloss Mirabell, Erdgeschoss Wolf-Dietrich-Halle. Sabine Thaler und Michael Sebald vom Verein Down-Syndrom führen rund um Schloss Mirabell und durch den Mirabellgarten.
Den Abschluss bildet am Donnerstag, 18. Juni 2026, um 17 Uhr die Führung „Salzburg anders sehen“. Treffpunkt ist das Blindentastmodell bei den Dombögen neben der Franziskanerkirche. Peter Weiser vom Blinden- und Sehbehindertenverband begleitet die Teilnehmenden vom Blindentastmodell über die Nonnbergstiege bis auf den Hohen Weg am Nonnberg. Diese Führung ist nur eingeschränkt für Rollstuhlnutzende geeignet.
Anmeldung und weitere Informationen
Stadt Salzburg, Team Vielfalt
Tel.: 0662 8072-2046
E-Mail: vielfalt@stadt-salzburg.at
www.stadt-salzburg.at/mmB
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Salzburg/Veröffentlicht am 30.04.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.
