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Salzwiese in Penzing: Kampagne für mehr Schutz

Das Schloss Laudon, auch Schloss Hadersdorf genannt, ist ein barockes Wasserschloss in Hadersdorf, das heute zum 14. Wiener Gemeindebezirk Penzing gehört.
©romanple/stock.adobe.com

Naturdenkmal Salzwiese: Neue Kampagne zum Schutz eines besonderen Lebensraums

Führungen und neue Infotafeln sollen die Besonderheiten der Salzwiese stärker ins Bewusstsein rücken.

Die Salzwiese in Penzing gilt als einzige Feuchtwiese mit Quellen und kleinen Wiesenbächen im Wiener Teil des Wienerwaldes. Mit ihren Tümpeln sowie den Pfeifengras- und Schilfbeständen bietet sie zahlreichen seltenen und bedrohten Tier- und Pflanzenarten einen wichtigen Lebensraum. Bereits 1986 wurde das Gebiet deshalb zum Naturdenkmal erklärt. Als Pfeifengraswiese zählt die Fläche zudem zu den europaweit besonders geschützten Lebensraumtypen. Einige Pflanzenarten, darunter Duft-Lauch und Sumpfstendel, sind in Wien nur noch dort zu finden.

Da Feuchtwiesen und ihre Quellbereiche besonders empfindlich sind, können sie durch Betreten erheblich geschädigt oder sogar zerstört werden. Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky erklärte, dass neben der Pflege des Lebensraums auch eine gezielte Besucherlenkung und umfassende Information notwendig seien, um die Akzeptanz für die Schutzmaßnahmen zu stärken.

Aus diesem Grund startet die Stadt Wien gemeinsam mit der Bezirksvorstehung Penzing eine Kampagne, die mit Infotafeln über das Naturdenkmal informiert und Führungen zu den Besonderheiten der Wiese anbietet.

Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner verwies darauf, dass mehr als drei Viertel der Bezirksfläche aus Wald- und Wiesenflächen bestehen. Die Salzwiese sei ein besonders wertvoller Teil davon und verdiene besonderen Schutz. Ihr Anliegen sei es, auf die dort wachsenden einzigartigen Pflanzen aufmerksam zu machen. Daher richte sich der Appell an alle Besucherinnen und Besucher, ausschließlich die gekennzeichneten Wege zu nutzen.

Wiese wird regelmäßig gepflegt

Schon in den vergangenen Jahren wurden große Bereiche der Wiese, die zuvor stark verbuscht oder von Schilf überwuchert waren, durch intensive Pflegemaßnahmen wieder in einen naturnahen Zustand gebracht. Beteiligt waren daran der Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien, die Wiener Umweltschutzabteilung, das Biosphärenpark Wienerwald Management und der 14. Bezirk.

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Damit sich das Schilf nicht erneut zu stark ausbreitet und die Artenvielfalt auf der Fläche erhalten bleibt, wird die Wiese jedes Jahr mit Schafen einer Landwirtin aus dem Wienerwald beweidet.

Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky hob hervor, dass die hohe Artenvielfalt in Wien eng mit der Lebensqualität in der Stadt verbunden sei. Seltene Pflanzen und Tiere seien gerade im urbanen Raum von unschätzbarem Wert, weil diese Vielfalt die Ökosysteme stabilisiere. Deshalb werde alles darangesetzt, ihre Lebensräume und damit auch ihren dauerhaften Fortbestand zu sichern.

Wer die Salzwiese näher kennenlernen möchte, kann an zwei Führungen teilnehmen: am 26. Mai von 10 bis 12 Uhr sowie am 2. Juni von 17 bis 19 Uhr. Die Anmeldung ist über die Umweltbildungsangebote der Stadt Wien möglich.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Wien/Veröffentlicht am 29.03.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.

Verfasst von Nima