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Wiener StadtGartln starten in die erste volle Saison

Bewässerung im Schrebergarten
©schulzie/stock.adobe.com

Die Wiener StadtGartln geben Wienerinnen und Wienern die Chance, für drei Saisonen eine leistbare Gartenparzelle zu mieten. Für 49 Familien beginnt damit nun die erste vollständige Gartensaison. Zum Start der neuen Saison rücken das Stadt Wien Immobilienmanagement und die Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*) das nachbarschaftliche Miteinander und naturnahe Erholung in den Fokus.

Mit den Wiener StadtGartln im 21. und 22. Bezirk werden brachliegende Flächen sinnvoll genutzt und den Menschen in Wien als persönlicher Grünraum zugänglich gemacht. Der Projektstart im Sommer 2025 stieß auf enormes Interesse: Innerhalb kurzer Zeit wurden fast 10.000 Anmeldungen verzeichnet. Nach der ersten Vergabe der Gärten im Sommer 2025 beginnt nun das erste volle Gartenjahr. Schon jetzt zeigt sich deutlich, wie individuell die Parzellen gestaltet werden. Die Vielfalt und Kreativität der Gärtnerinnen und Gärtner prägen das Gesamtbild der Anlagen. Zum Auftakt der Saison steht an beiden Standorten besonders das gute Zusammenleben in der Nachbarschaft im Mittelpunkt.

Zum Start der Saison fand am Freitag, 17. April, eine gemeinsame Gartenjause statt. Beim Saisonauftakt im Wiener StadtGartl 22 war auch Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch anwesend. Sie betonte, dass die Wiener StadtGartln leistbares Gartenglück ermöglichen und zugleich ein Beispiel für gelebte Nachbarschaft seien. Gärtnern verbinde Menschen und stärke das Miteinander. Für viele Wienerinnen und Wiener gehöre es zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen, Zeit in der Natur zu verbringen und einen eigenen Garten zu bewirtschaften. Mit dem Projekt sei es gelungen, städtische Flächenreserven zu aktivieren und diese direkt für die individuelle Nutzung bereitzustellen. Besonders wichtig sei dabei, dass die Parzellen zu erschwinglichen Konditionen angeboten und nach einer festgelegten Zeit neu vergeben werden, damit möglichst viele Menschen in Wien die Gelegenheit erhalten, eigenes Grün zu pflegen. Zum Saisonbeginn werden außerdem Gartenworkshops angeboten und erste Pflanzen für die neue Saison gemeinsam eingesetzt.

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Rückblick: Ein erster Gartensommer mit viel Gemeinschaft

Bereits in den ersten Monaten hat sich rund um die Wiener StadtGartln eine lebendige Gemeinschaft entwickelt. Die Parzellen wurden im Sommer und Herbst nicht nur bepflanzt, sondern auch intensiv genutzt – zum Gärtnern, Grillen oder einfach, um Zeit im Grünen zu verbringen. Viele Nutzerinnen und Nutzer haben eigenes Gemüse angebaut, geerntet und direkt vor Ort genossen.

Dabei entstanden zahlreiche neue Kontakte. Die Menschen kamen miteinander ins Gespräch, tauschten Erfahrungen aus, unterstützten sich gegenseitig oder verbrachten gemeinsam Zeit. Die Gruppe der Gärtnerinnen und Gärtner ist bunt gemischt: Menschen verschiedener Altersgruppen und mit unterschiedlichen Hintergründen gestalten die Anlagen gemeinsam und bringen ihre eigenen Ideen ein. Gerade diese Vielfalt macht den besonderen Reiz des Wiener StadtGartls aus. Laetitia Egger von der Gebietsbetreuung Stadterneuerung im 22. Bezirk schilderte, es sei sehr schön gewesen zu beobachten, wie groß die Freude bei jenen gewesen sei, die 2025 über eine Zufallsauslosung eine Parzelle erhalten hatten. Außerdem hätten sich die Gärtnerinnen und Gärtner schnell untereinander vernetzt und organisiert. Dabei werde jede Parzelle etwas anders genutzt – etwa für Bewegung, Erholung oder gemeinsames Grillen.

Gemeinsam umgesetzt

Möglich wird das Wiener StadtGartl durch die Stadt Wien, vor allem durch die Magistratsabteilung 69 – Immobilienmanagement, die städtische Flächen für neue Nutzungen erschließt. David Vladar, Leiter des Stadt Wien Immobilienmanagements, erklärte dazu, dass mit dem Wiener StadtGartl Flächen aktiviert würden, die aktuell nicht für andere städtische Aufgaben gebraucht werden. Das Angebot reagiere auf den großen Wunsch vieler Menschen nach einem persönlichen Stück Grün und nach gemeinsamer Zeit in der Natur. Besonders erfreulich sei, wie unterschiedlich und individuell die einzelnen Parzellen genutzt würden. Das unterstreiche die Vielfalt und Kreativität der Gärtnerinnen und Gärtner. Die Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*) in den Bezirken 21 und 22 begleitet das Projekt von Anfang an bei der Umsetzung vor Ort. Sie organisiert den Start, unterstützt beim Einfinden in die Anlage, initiiert gemeinschaftsfördernde Aktivitäten und steht den Nutzerinnen und Nutzern laufend bei Fragen zur Verfügung. Damit trägt sie zu einem lebendigen Miteinander und guter Nachbarschaft bei.

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Über das Wiener StadtGartl

Mit dem Wiener StadtGartl schafft die Stadt Wien im Rahmen eines Pilotprojekts auf zwei Flächen im 21. und 22. Bezirk Gartenanlagen mit einem ganzjährig nutzbaren Gemeinschaftsgebäude. Dieses Gebäude verfügt über Toiletten, eine Kochmöglichkeit sowie Wasser- und Stromanschlüsse und wird regelmäßig gereinigt. Die Anlagen integrieren den vorhandenen Baumbestand und sind in Parzellen zwischen 70 und 110 Quadratmetern gegliedert, die durch natürliche Hecken voneinander getrennt sind. Jede Parzelle verfügt über eine Pergola, also einen überdachten Bereich von rund sechs Quadratmetern, unter dem Gartenmöbel oder Geräte Platz finden.

Die Gartenparzellen werden vom Stadt Wien Immobilienmanagement zu einem leistbaren Preis vermietet. Unterstützt wird das Wiener StadtGartl 21 von ARWAG, das Wiener StadtGartl 22 von WSE.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Wien/Veröffentlicht am 19.04.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.

Verfasst von Nima